Februar

Februar – man gewöhnt sich so langsam an die neue Jahreszahl, man feiert die Liebe, man bekommt einen kleinen Vorgeschmack auf wärmere Tage. Und irgendwie ist es ein komischer Monat, eine Brücke zwischen Winter und Frühling, 29 Tage warten auf etwas, von dem man selber nicht so genau weiß was.

Aber ich will nicht mehr warten, habe ich beschlossen. Erinnert ihr euch noch? Mein Jahresvorsatz- weniger warten, mehr machen. Nicht immer darüber nachdenken, was morgen passieren könnte oder gestern passiert ist. Den Moment genießen. Und jetzt kann ich sagen, dass mir das im letzten Monat ziemlich gut gelungen ist.

Lachen, bis alles wehtut und man keine Luft mehr bekommt. Das Gesicht in die Sonne strecken und einfach nur glücklich sein. Diese eine Person anschauen und ein Kribbeln im Bauch spüren. Manchmal wache ich immer noch auf und muss mir selber in den Arm kneifen. Es gibt Tage, da habe ich keine Zeit zum nachdenken, da geht es von einem Event zum anderen und abends falle ich ins Bett und schlafe sofort ein. Ich lebe den Moment, und ich liebe es. Und wenn ich nach längerer Zeit mal wieder ein bisschen zur Ruhe komme, realisiere ich wie verdammt gut es mir geht.

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Okay, wir alle haben mal einen schlechten Tag. Aber wenn ich darüber nachdenke: Wie wüssten wir gute Tage zu schätzen wissen, wenn wir keine schlechten Tage haben? Also, zugegeben hatte der Februar auch ein paar echt blöde Momente, die aber einfach nur die guten Momente besser gemacht haben.

Gute Momente, wie spontan nach der Schule die Sachen ins Auto packen und Skifahren gehen. Die Sonne scheint, über Nacht hats geschneit, und Hausaufgaben können wir auch noch morgen machen! Oder einen Roadtrip machen und ‚wandern‘ gehen. Und am Ziel angekommen einfach nur den Ausblick genießen, und den Wind in den Haaren spüren.

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Ich fühle mich zuhause; kenne mich in den Straßen rund um Nampa aus; finde den Lichtschalter im Haus auch im Dunklen. Jede Woche, die ich hier verbringe, lässt mich mehr verankern mit diesem Land, mit den Menschen die mich umgeben. Und es ist ein beängstigendes Gefühl zu wissen, dass die Zahl der Tage, die ich hier verbracht habe mittlerweile größer ist, als die Zahl der Tage die mir noch verbleiben.

Danke, Februar. Danke dass du mich zum Lachen gebracht hast; danke für den Sonnenschein, und danke für den Wind, der in meinem Rücken ist und mich voran treibt, aber auch mal in mein Gesicht bläst wenn ich es brauche!

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4 Gedanken zu “Februar

  1. Haha- bin ich schnell? Du Glückskind- immer noch so zufrieden und noch zufriedener, als zuvor…das liegt bestimmt am Kribbeln im Bauch!! Paß auf auf Dich- wir freuen uns mit Dir!!

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